Silent Glider als Dreiachser.

AERO 2016 EinklinkerDer Silent Glider, die geniale Konstruktion des leider im letzten Jahr verstorbenen Helmut Großklaus, wird durch die Firma A-I-R von Felix Rühle vertrieben, betreut und weiter entwickelt. Bereits die Original-Steuerung war ein Mix aus Gewichtskraft – Steuerung und aerodynamischer Steuerung. Nun hat Felix Rühle eine Version mit kompletter Dreiachser – Steuerung über einen Knüppel entwickelt.

Auch eingefleischte Dreiachser-Piloten, die sich nicht an Gewichtskraft-Steuerung gewöhnen können oder wollen, bekommen nun die Möglichkeit, die herausragenden Flugleistungen dieses Leichten Luftsportgeräts mit aerodynamisch perfektem Einziehfahrwerk zu genießen.

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Wahlweise mit Verbrenner-Motor oder Elektro-Antrieb, je nach Wetter abwechselnd geschlossen oder in Cabrio-Variante. Und gerade in der E-Version werden auch Motorflieger Freude daran haben, bei guter Thermik immer häufiger den Motor einfach mal abzuschalten.

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Das Mock- Up des neuen Dreiachser-Cockpits ist auf der AERO auf dem Stand von Geiger Engineering bereits anzuschauen. Man darf davon ausgehen, dass dieser Flieger Benchmark für LL-Motorsegler sein wird, wenn es um die Segeleigenschaften geht.

http://www.a-i-r.de

Geiger Engineering
Foyer West Stand 111

E-Version des Song

AERO 2016 EinklinkerEines der ersten „Leichten Luftsportgeräte“, das man in Deutschland mit Zulassung kaufen konnte, erschließt sich nun einen erweiterten Kundenkreis: Mit einem 16 KW Rotex 16 – Antrieb ist der von Flying Expert entwickelte E- Song nun für viele Kunden als echter Motorsegler ideal motorisiert.

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Ein Steigen von 2,7 bis 3 m / sec und eine Reisegeschwindigkeit zwischen 85 und 95 km/h sind fürs Luftwandern mehr als ausreichend. Und mit dem 110 Ah Akku stimmt auch die Endurance: 1,5 Stunden im Level-Flug.

Der Song ist in diesem Jahr ausnahmsweise im Foyer West zu sehen.

Foyer West Stand 122
www.flying-expert.com

Sherwood „KUB“

AERO 2016 EinklinkerBereits 2010 hatte Lanitz Aviation in Erwartung der neuen 120 kg – Klasse den „Escapade Kid“ auf der AERO vorgestellt. Im Rahmen der Auseinandersetzungen um die Bauvorschriften wurde dieses Projekt aber nicht weiter verfolgt. Heute nun arbeitet Lanitz an der Zulassung des rundum überarbeiteten Nachfolge-Modells mit Namen „Sherwood KUB“. Damit will Lanitz neben dem UL – Doppeldecker „Sherwood Ranger“ auch ein LL in seinem Portfolio anbieten können. Der Flieger zeigt mit dem nun verwendeten Polini-Motor attraktive Flugleistungen und kann durch seine Klappflächen wie ein Kitfox oder Avid von einer Person – tatsächlich ! – in wenigen Minuten vom Hänger heraus flugbereit gemacht werden.

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Damit hat Lanitz Aviation nun das erste LL im Programm, mit dem sich die für Einfach-Flieger überproportional teuren Hangar-Kosten einsparen lassen, ohne jeden Flugtag zum Arbeitstag in Sachen Auf- und Abrüsten zu machen.

Lanitz Aviation hat sich definitiv entschlossen, den komfortablen Schulterdecker in Deutschland als LL auf den Markt zu bringen. Das ist eine ganz entscheidende Nachricht für alle, die nun schon seit Jahren auf ein geschlossenes LL mit Klappflügeln nach dem Kitfox-Prinzip warten.

Lanitz Aviation Halle B1, Stand 120   www.oracover.de

SD-1 Minisport

AERO 2016 EinklinkerÜber Jahre wehrte sich Importeur Uwe Post so vehement wie vergeblich dagegen, dass seine SD-1 wegen zu hoher Flächenbelastung nicht als LL anerkannt werden konnte. Nun, nach Anwendung der LTF-UL 2003, nach der jede SD-1 bereits zugelassen ist, steht dem nichts mehr im Weg:

Jeder der sportlichen Tiefdecker kann als LL eingetragen werden, wenn das Leergewicht von 120 kg eingehalten wird.

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Der Flieger hat auch als UL eine große Fan-Gemeinde gefunden. Die meisten SD-1 wiegen daher deutlich mehr. Je nach Motorisierung ist der Importeur aber in der Lage, das Gewichtslimit einzuhalten, wenn der Kunde das will. Und es ist Sache des Kunden, ob er den Flieger dann als UL nutzen oder als LL eintragen lassen will. Denn mit dem „kleinen“ Schein darf nicht etwa automatisch ein UL betrieben werden, wenn es nur 120 kg wiegt.

Es muss auch als LL eingetragen sein und ist dann kein UL mehr.

UL-GmbH
Halle B1 Stand 115 www.sdplanes.de

„Corsair“ als modernes High – End – LL

AERO 2016 EinklinkerFast jeder Pilot kennt das amerikanische WK II – Kampfflugzeug Chance-Vought Corsair mit den markanten Knickflügeln. Die junge JH Aircrafts GmbH, Anfang 2016 frisch als Flugzeughersteller gegründet, hat es geschafft, das Aussehen und die Proportionen dieses Charakter-Fliegers in die 120 kg – Kasse zu transformieren.

cropped-120-kg-Corsair-2016-03-17-um-19.06.41-Kopie.jpgFirmengründer Jörg Hollmann legt Wert auf die Feststellung, dass es sich nicht um ein Scale-Down handelt, sondern um ein nach dem Stand der Technik neu konzipiertes, modernes Flugzeug in Kohlefaser-Fachwerk- Technologie. Mit 6,3 m Länge und 7,,5 m Spannweite ist die „Corsair“ richtig erwachsen und kein „manntragendes Flugmodell“. Angetrieben mit dem Verner Sternmotor 3VW soll der Flieger eine Reisegeschwindigkeit von 168 km/h erreichen bei einer Vne über 200 km/h.

Die „Corsair“ soll ab 2017 als Fertigflugzeug und als Bausatz erhältlich sein. Die Baunummer 1 wird ist auf der AERO zu bewundern sein auf einem Gemeinschaftsstand mit Air BP.

JH Aircrafts GmbH
Halle A4, Stand 211    http://www.jhengineering.de

Roland Aircraft Z-120 „Relax“

AERO 2016 EinklinkerEndlich ist der schon lange erwartete Ganzmetall – Schulterdecker von Roland Hauke auf der AERO zu sehen, auch wenn das komplett überarbeitete Serienmodell noch nicht ganz fertig ist. Der Rumpf wurde stark überarbeitet – siehe Zeichnung.

 

Relax ProbelaufDazu jede Menge Änderungen im Detail. Das noch nicht ganz fertiggestellte Flugzeug ist vor allem für Amateurbauer eine ideale Informationsquelle, um die Art und Qualität des Bausatzes beurteilen zu können. Da alle Bleche lasergeschnitten und vorgebohrt geliefert werden, dürfte es keine Probleme mit Ungenauigkeiten geben.

Seitenansicht_NEU_2Roland Hauke wählt den Weg über die französische Zulassung, weil er dort die vollen 120 kg für das Flugzeug ausschöpfen kann. Das Rettungssystem wird dann auf Wunsch als Option geliefert. So wie es aussieht, ist auch die Auslegung und Integration des Schalldämpfers gelungen, der ja bei dem AIXRO Wankel von Woelfle-Engineering eine hohe Temperatur erreicht und besonderer Aufmerksamkeit bedarf.

Roland Aircraft
Halle B4, DAeC Stand 109    www.roland-aircraft.de

Wer nicht auf die AERO kommt, kann sich bei Roland Aircraft am 7. + 8. Mai 2016 beim Tag der offenen Tür in Mendig informieren.

„AEROLiTE 120“

AERO 2016 EinklinkerMittlerweile ein guter Bekannter auf der AERO ist die Vierwerk- GmbH mit ihrem AEROLiTE 120. Der in USA hundertfach geflogene US- Bausatzflieger ist mit etlichen Verbesserungen geprüft und „eingedeutscht“. Er wird im Gegensatz zu den USA hier auch als Fertigflugzeug angeboten.

Neu für die Saison 2016 ist neben speziellen Design-Varianten der standardmäßig vorgesehene Polini – Motor Thor 200 EVO, der Hirth F33 – wie im Ausstellungsflieger eingebaut – wird aber weiterhin alternativ angeboten.

large_11182_Aerolite_PilotDie rührige Geschäftsführerin Thilda Labudde hat sich insbesondere verdient gemacht um den Aufbau einer Reihe von Flugschulen, bei denen auf dem AEROLiTE 120 der „kleine“ LL-Flugschein gemacht werden kann. Auch der Ausstellungsflieger geht an eine Flugschule: Junkers – Profly in Kulmbach, dort kann er auch gechartert werden.

Vierwerk GmbH Halle B1, Stand 319 www.aerolite120.com

Hummel „Ultracruiser“

AERO 2016 Einklinkerscale_800_600;donotenlarge-1 Kopie2015 hatten sich immer dichte Trauben von Interessenten um den sympathischen Ganzmetall – Tiefdecker mit wohlklingendem 1/2 VW – Antrieb gebildet. Inzwischen sind alle Belastungstests erfolgreich durchgeführt, auch die Flugerprobung konnte abgeschlossen werden.

Der „Ultracruiser“ ist ein Paradebeispiel dafür, wie mit kompakten Abmessungen, Gewicht sparender Tiefdecker – Auslegung und Spornrad-Fahrwerk noch genügend Spielraum bleibt, um einen relativ schweren Viertakt-Antrieb einzusetzen. Der Flieger kann als Cabrio und geschlossen geflogen werden.

Auf der AERO vorgestellt wird diesmal eine im Bau befindliche Maschine. Wie bei Roland Aircraft können sich hier insbesondere die Amateurbauer ein gutes Bild vom gelieferten Bausatz und der Bauweise machen.

Metalwings GmbH  Halle B2 Stand 132  www.ultracruiser120.de

„SWAN“ 120 Carbon

IMG_2034AERO 2016 EinklinkerFür die 120 Kg- Klasse wird auf der AERO ein komplett überarbeitetes, technisch neues Flugzeug vorgestellt: Die Flügel haben eine Fläche von 10,3 qm, der Heckflügel wurde auch entsprechend verkleinert. Das Flugzeug ist nun praktisch komplett aus Carbon in einem Unterdruck-Verfahren mit Aushärtung bei 80°C produziert . Das MTOW dieses LL beträgt 257 kg ohne Rettungssystem. Die Masse der Zelle beträgt nur noch 80 kg, daher können 2- und 4 Takt -Motoren mit einem Gesamtgewicht von 40kg eingesetzt werden.

media-142907803086155100Standard Motorisierung sind die Polini Motoren THOR 190, 200 oder 250. Der SWAN LL 120 kg ist in dieser Ausführung zur Zeit bei der Rumänischen Luftfahrtbehörde in einer Prüfung, die bis zur AERO abgeschlossen sein dürfte. Der Preis für Bestellungen 2016 beträgt unverändert 24.730,00 € + MwSt.

Modern Wings
Stand B4 – 201     http://www.modernwings.com

Ekolot Elf mit E-Antrieb

Totgesagte leben länger: Für die Ekolot Elf gibt es wieder einen Deutschland-Vertrieb! Zum einen für die Verbrenner Ausführung mit französischer Zulassung. Der Hit ist jedoch: Markus Metzger hat die ELF für den elektrischen Geiger – Antrieb mit 16kW Startleistung umgebaut und schon erfolgreich Tests durchgeführt.

Eine Verkleidung des Hecks reduziert den Luftwiderstand ein gutes Stück gegenüber dem verwirbelten Benziner. Mit an Bord ist auch ein Helix Faltpropeller.

Die Batterien sind hinter dem Piloten als verstellbare Rückenlehne angebracht, und laut Markus Metzger kann man mit den neuesten Zellen nun im sparsamen Geradeausflug rund eine Stunde und vierzig Minuten mit 4kW Motorleistung unterwegs sein.

E-Ekolot 1Interessant ist auch, dass die Gewichtszunahme im Vergleich zum Benziner bei gleicher Ausstattung nur etwa 7kg beträgt. Das liegt zum einen daran, dass nun der Tank und diverses Zubehör ausgebaut werden konnten. Zum anderen muss beim Benziner ja auch noch Treibstoff mitgeführt werde. Um auch auf kurzen Plätzen gut landen zu können, ist ein Umkehrschub vorgesehen, der  demnächst getestet werden soll.
Markus Metzger verspricht, dass inzwischen nur noch knapp 30 Minuten benötigt werden von der Ankunft mit Hänger am Flugplatz und abflugbereitem Zustand der ELF  – und das als On e- Man-Show. Der Abbau soll noch schneller gehen.

E-Ekolot 2Der frisch gebackene Importeur über sich: „Als ehemaliger RANS Ultraleicht-Vertreter für Süddeutschland, Ex-Segelflieger, UL-Flieger und als beruflich aktiver Elektronikentwickler habe ich mich schnell in dieser Materie heimisch gefühlt. Natürlich wurde ich auch kompetent von den Elektroantriebsleuten unterstützt. Ich hoffe, einigen beim verwirklichen des luftigen Traums behilflich sein zu können.“

Ein Wort zum Preis: Zur AERO soll der gut segelnde 120kg Flieger in der Elektroversion bei den ersten 3 Bestellungen für unter 39.900 € inklusive Steuer mit Standard-Instrumentierung verkauft werden.

AERO Halle B2 Stand 321